Nachbericht zur Autorenlesung mit Markus Bock " verbockt" am30.11.2018 im KRH Wunstorf

Ungewöhnliche Lesung mit Markus Bock, im KRH Wunstorf am 30.11.2018

 

Wunstorf.Nun war es wieder soweit. Im großen Saal des KRH Klinikums Wunstorffand jetzt die Lesung mit Autor Markus Bockstatt, der sich in seinem neuen Buch"Verbockt" mit der Volkskrankheit Depressionauseinandersetzt. Als Organisatoren hatten sich die beiden Garbsener Selbsthilfegruppen "Hab Mut - es tut gut" und "Mittendrin- trotz Angst"unter der Leitung von Stefan Lothengagiert. Auch dieses Mal gab es wieder einen kleinen Imbiss für den guten Zweck.

 

Kurz nach dem Einlass zeigten sich schon die ersten Interessierten, die gerne die Möglichkeit nutzten, sich über das wichtige Thema Depression zu informieren - ob als Interessierte, Angehörige oder Betroffene.

 

Besonders erfreut zeigten sich die Organisatoren rund um Stefan Loth, dass so viele Organisationen der Einladung gefolgt waren. So waren u. a. die bekannte Robert-Enke Stiftungund der erst 2016 gegründete Verein "Sport gegen Depressionen e. V."von Markus Bockvertreten, dem alle Einnahmen dieses Abends zuflossen. Außerdem präsentierten sich die KIBIS-Selbsthilfekontaktstelle aus Hannover, das Schaumburger Bündnis gegen Depressionenund eine Selbsthilfegruppe aus Schaumburgmit dem schönen Namen "Sonnenschein"an Info-Ständen. Vor rund 100Interessiertenbegann Markus Bockseine Lesung, in der er anschaulich über seinen Umgang mit Depressionen und Heilungsmöglichkeiten berichtete. Erstmals zeigte Bock in seinem Vortrag passende Bilder und Erklärungen.

 

Unter das Motto "Verbockt? Jetzt bin ich dran. Vielleicht"hatte Markus Bockseinen zweistündigen Vortrag gestellt. Seine Anekdoten über seine Erlebnisse, sein Leben und seinen Umgang mit Depressionen, die er mit regelmäßigem Sport anging, fesselten das Publikum. Wie sich die Erkrankung Depression bei Ihm langsam eingeschlichen hatte und wie es dazu kam, überhaupt dieses Buch zu schreiben, interessierte viele der Anwesenden. Bock sieht sich als ganz normaler Mann, Blogger und Erkrankter, der aufklärt und gern seine Geschichte verarbeitet. Das Schreiben und Erzählen über sein Erleben stellt für ihn einen Teil seiner Therapie dar. Selbstfürsorge und Alltagsstrukturierung zählt zu den Eigenschaften, die er mit der Zeit erlernt hat.

 

Anschließende Fragen aus dem Publikum spiegelten wider, dass es für viele Angehörige von Depressionskranken zuweilen schwierig ist mit den Betroffenen umzugehen. "Das ist ganz normal", sagte Markus Bockdazu. An diesem Abend konnte man spüren, wie wichtig es ist, das Thema Depression öffentlich zu diskutieren und mit Veranstaltungen wie diesen darauf aufmerksam zu machen. Stefan Lothfür die veranstaltenden Selbsthilfegruppen: "Uns geht es darum, zu zeigen, dass niemand mit Depression alleine dasteht und es viele Hilfsmöglichkeiten gibt." Der Publikumsandrang und die positiven Reaktionen der Gäste bestätigten seine Einschätzung.

 

 

 

 

Wanderausstellung im Rathaus Garbsen vom 16.01. bis 11.02.2018

 

Selbsthilfe zeigt Gesicht - "Hab Mut, es tut gut! & Mittendrin - trotz Angst!"

Garbsen-Berenbostel.

Die Krankheiten Depression und Ängste zu überwinden und eine hoffnungsvolle Sichtweise auf diese heil- und therapierbare Erkrankungen zu erlangen ist das Ziel der beider Selbsthilfegruppen aus Garbsen - Berenbostel unter der Leitung von Stefan Loth.

Die seit mehreren Jahren bestehenden Selbsthilfegruppen aus Garbsen „Hab Mut, es tut gut“! & „Mittendrin-trotz Angst!“ sind im Rahmen der Wanderausstellung „Selbsthilfe zeigt Gesicht" organisiert von der KIBIS-Hannover   ( www.selbsthilfe-zeigt-gesicht.de) - im Garbsener Rathaus persönlich am Donnerstag den 08.02. 2018 ab 15.00 Uhr zusammen mit anderen Selbsthilfegruppen und verschiedensten Themen aus Garbsen und Region vor Ort anzutreffen und freuen sich über interessante Gespräche. Wir geben gerne Informationen über unsere Selbsthilfegruppen in Garbsen, sowie über die Erkrankungen und Erfahrungen. 

"Denn nur wenn wir darüber reden, kann eine Veränderung herbeigeführt werden"- dies ist einer der Leitsätze der Gruppen.

Die Ausstellung selber ist noch bis zum 11.02.2018 im Rathaus während der Öffnungszeiten weiterhin anzusehen.

Beide Selbsthilfegruppen finden nun im wöchentlichen Wechsel Montags von 18 -20 Uhr bei Balance e.V. statt. Die Gruppen freuen sich immer über neue Teilnehmer. Eine vorherige Kontaktaufnahme telefonisch oder per Mail ist erforderlich: Tel. 05131- 43 81 12 0  oder Mobil: 0177 - 7140770 E-mail: mittendrin@depressionen-hannover.de

www.depressionen-hannover.de 

 

Hab Mut, zeigt Gesicht !!!

Vom Selbstmörder zum Lebensretter?

Autorenlesung mit Stefan Lange

 

Imbiss und Getränke

(Einnahmen gehen als Spende an U25)

 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist Kostenlos !

Anmeldungen werden erbeten unter:

anmeldung@depressioenen-hannover.de

Telefon : 05131 - 438 1555 oder 0177 -714 07 70